Himmelfahrt Tag der offenen Tür "Krebsgarten Basthorst" (11:24, 07.05.2012)
+++Am Donnerstag, 17.5.2012 von 10.00-16.00 Uhr wieder Tag der offenen Tür im Krebsgarten Basthorst mit Verkauf von Edelkrebsen für den Gartenteich (alle Jahrgänge); Führungen, Bratwurst, Räucherfisch, Bier sowie Kaffee + Kuchen und Live-Musik mit Jonathan & Caro; schauen Sie doch im Kunsthaus Basthorst vorbei oder spazieren Sie durch den schönen Schloßpark zum Glambecksee...+++
Seminar Flusskrebse 19./20.10.2012 (neuer Termin) (15:13, 02.02.2012)
Das erfolgreiche Seminar findet bereits zum vierten mal statt und richtet sich an alle, die mehr über die Biologie, Bedrohung, Bestimmung, Aufzucht, Wirtschaftliche Nutzung, Förderung und Vermarktung wissen wollen. "Das Seminar ist eizigartig und vermittelt wertvolles Know-How rund um den Edelkrebs" - die bisherigen Teilnehmer kamen aus allen Bundesländern und dem benachbarten Ausland.
In der Krebszucht "Krebsgarten Basthorst" werden unter Motto "Schutz durch Nutzung" die einst überall heimischen Edelkrebse (Astacus astacus) gezüchtet.
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Auf einem insgesamt 3,5 ha großem Areal befindet sich die Edelkrebszucht "Krebsgarten Basthorst" - mit 11 Teichen und der einzigartigen Kreislaufanlage. Der Eventbereich kann für besondere Events wie Krebsessen, Grillabende etc. gemietet werden. Gern kümmern wir uns um den Rest und ein anspruchsvolles Rahmenprogramm.
Führungen, Beratung und Bestellungen unter:
Die Paarung der Tiere erfolgt im Herbst und das Schlüpfen der Larven aus den etwa 100 Eiern pro Weibchen im Juni des Folgejahres. Die Aufzucht bei WARNOW WILDLIFE erfolgt in einer halboffenen Kreislaufanlage. Hier können die Jungkrebse in Langstrombecken bei konstanten Temperaturen (max. 22 ºC) bis zum Herbst optimal heran wachsen. Sie werden mit einer Länge von 2-3 cm als Besatz angeboten oder in die eigene Teichanlage verbracht. Hier können sie überwintern und werden zu Speisekrebsen heranwachsen, als Besatzkrebse im Folgejahr oder zur weiteren Zucht genutzt.
Auf einem Areal von 3,5 ha befinden sich die Teiche, die zur Aufzucht von Edelkrebsen genutzt werden. Die elf Teiche sind schlauchförmig und homogen in die Landschaft bei teilweise -20 Grad gebaut worden. Sie sind mit Geotextil ausgelegt und werden mit Brunnenwasser aus fast 15 Meter Tiefe gespeist.
Es handelt sich um eine Anlage mit optimiertem Flächen-Ufer-Quotienten, was für Edelkrebse enorm wichtig ist. Gleichzeitig lassen sich alle Teiche isoliert voneinander bespannen und ablassen. Mehrere tausend Dachsteine dienen als Appartments für die nachtaktiven Edelkrebse. Die Teiche können abgepumpt werden - Kontrollfänge erfolgen mittels Spezialreusen.
Neben Schnecken, die ebenfalls käuflich zu erwerben sind, gedeihen Armleuchteralgen (Chava Vulgaris) extrem gut. Die Anlage ist eingefriedet und bietet somit hinreichend Schutz vor Fressfeinden und Infektionsüberträgern.
Derzeit laufen paralle Aufzuchtsversuche mit Kois und Spiegelkarpfen. Die Landschaftspflege übernehmen unsere Moorschnucken, die sich ebenfalls prächtig vermehren. Neben Binsen, Armleuchteralgen und Rohr leben Laubfrösche (!), Teichfräsche, Kröten, Molche und Lurchen auf unserer Anlage. Regelmäßig kommen Eisvögel, Uhus, Greifer und leider auch Enten und Reiher vorbei. Letztere sehen wir nicht so gern, weil sie potenziell in der Lage sind, Krankheiten zu übertragen und Kollege Reihe pickt sich gern bei Vollmond den einen oder anderen Fisch oder auch Krebs.
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Edelkrebsprojekt MV:
In Zusammenarbeit mit der LFA Rostock sollen alle Aktivitäten, die den Edelkrebs (Astacus astacus) in Mecklenburg-Vorpommern betreffen, zentral koordiniert werden. Diese Aufgabe haben wir gern übernommen. Neben allgemeinen Informationen zu Haltung, Aufzucht, Biologie und Bedrohung kann man sich auch vor Ort ein Bild von einer Aquakulturanlage für Flusskrebse machen. Hier erfährt man nähere Informationen zu Voraussetzungen, Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten für eine Krebszucht. Der Modellbetrieb in Basthorst lädt aber auch ausdrücklich Naturschützverbände, Naturparkverwaltungen oder Angelvereine ein, wenn es um Wiederansuedlungen der Krebse geht. Es können Prüfungen auf Gewässereignung vorgenommen werden.
Es wurde ein mobiles Prüflabor für die Ermittlung der wichtigsten Wasserwerteeingerichtet. Für Gewässer-Untersuchungen stehen mehr als 40 Reusen mit kompletter Ausrüstung für mehrtägige Einsätze bereit.
Koordinierungstelle:
RING CONSULT Frau Katrin Benedict, k.benedict@ring-consult.com oder Tel. 038 63 50 24 60 - Fax. 038 63 - 22 59 58
Zwischen der bereits vorhandenen 1,5 ha großen Teichanlage und dem Reservebauabschnitt, der teilweise für die Vernässung eines Feuchtgebietes genutzt wird, befindet sich die Erbrütungsanlage. Die Anlage besteht aus Aufzuchts-, Hälterungs- und Quarantänebecken. Derzeit befinden sich 20 Langstrombecken, die eigens für die Erbrütung von Krebsen gebaut wurden und eine 10 Becken umfassende Hälterungseinheit in einer halboffenen Halle. Die Brutbecken sind mit Lochziegeln ausgestattet und können bis zu 1.200 Jungkrebse pro Einheit aufnehmen. Ein außen liegender Teich dient als Temperaturpuffer mit eigener Wasserversorgung, Nahrungs- und Sauerstoffproduzent.
Wie die Teichanlage ist dieser Bereich eingefriedet, so dass Neugierigen und Tieren aller Art der Zutritt verwehrt bleibt. Während extremer Hitzeperioden kann auch die Südwest- Wand der Halle durch ein Windnetz verschattet werden. Die anlage wird halbautomatisch im Kaltwasserkreislaufverfahren betrieben. Die Betriebsperiode dauert von April bis Oktober.